LEAP:GeoID

Pandemie-Risikobewertung an Grenzen

Übersicht

Wenn Länder nach einer Pandemie langsam beginnen, ihre Grenzen wieder zu öffnen, ist es besonders wichtig, dies auf kontrollierte Weise zu tun.

LEAP:GeoID ermöglicht es Grenzschutzbehörden, Reisende auf COVID-19-spezifische Reiserouten zu überprüfen und so das Pandemierisiko zu minimieren. Im Gegensatz zu Tracking-Apps, die darauf abzielen, Personen innerhalb des Landes nachzuverfolgen, wurde LEAP:GeoID für das Screening internationaler Reisender konzipiert und gliedert sich in bestehende Prozesse an den Grenzen ein, unter Einhaltung von lokalen und internationalen Datenschutzgesetzen.

LEAP:GeoID ermittelt schnell Reiserouten aus Hochrisikogebieten und ermöglicht durch die Nutzung von Daten aus mobilen Geräten ein fundierteres Kontakt-Tracing. Eine schnelle, automatisierte Analyse dieser mobilen Daten ermöglicht die Identifizierung von Schlüsselinformationen, die für die Ermittlung von Kontaktpersonen und die Verhinderung von neuen Ausbrüchen relevant sind.

Dies beinhaltet:

  • Standort- und Sprachanalse zur Ermittlung von Herkunft und Reiserouten
  • Kommunikationsanalyse zur Unterstützung der Ermittlung von Kontaktpersonen
  • Analyse des Internet-Suchverlaufs zur Identifizierung spezifischer Suchmuster, wie z.B. Symptomen
  • Screening nach Schlüsselbegriffen, die spezifisch für einen Ausbruch oder eine Pandemie sind, mit Hilfe von Watchlists
  • Anreicherung mit Cloud-basierten Daten, sowie öffentlich zugänglichen Daten aus sozialen Netzwerken (SOCMINT)
Weitere Informationen

T3K-Forensics GmbH
Jacquingasse 51/3 · 1030 Wien
Österreich

office@t3k.ai
Tel: +43 1 997 10 33

In Kooperation mit ATOS

Bernd Mainzer
Director Global Business Development for Government Solutions

Am Seestern 1, 40457 Düsseldorf – Deutschland
M: +49 178 2808 993

atos.net

Prozess

LEAP:GeoID wurde für nicht-technische Benutzer entwickelt und erstellt automatisch Reports, die der Erleichterung des Kontakt-Tracings und der Weitergabe von Details an andere Behörden dienen.

LEAP:GeoID kann als Teil des Standard-Screening-Prozesses fungieren, sofern der bestehende Workflow dies zulässt, oder als sekundäre Screening-Methode eingesetzt werden, wenn dies von Grenzschutz- oder Gesundheitsbehörden für notwendig erachtet wird. LEAP:GeoID kann beispielsweise mit Temperaturscannern kombiniert werden, wodurch sich leicht feststellen lässt, wann eine Analyse der mobilen Daten erforderlich ist.

Ein automatisiertes und vereinfachtes Reporting ermöglicht es, schnelle Entscheidungen aufgrund von robusteren Risikobewertungen zu treffen.

Datenschutz

Das Extrahieren persönlicher Daten und die Durchführung manueller oder wahlloser Analysen führt zu Datenschutzproblemen und ermöglicht unnötige Eingriffe in private Daten. Unsere Lösung extrahiert und analysiert nur bestimmte Datentypen aus einem definierten Zeitraum und erstellt lediglich eine Momentaufnahme der notwendigen Daten, welche nach Abschluss des Screening-Prozesses sicher gelöscht werden können.

Das System nutzt dabei vordefinierte Extraktions- und Analyseeinstellungen, die von Benutzern ohne entsprechende Rechte nicht geändert werden können, wodurch die Möglichkeit des Missbrauchs oder der Speicherung nicht benötigter persönlicher Daten ausgeschlossen wird.

  • Basierend auf bestehenden Datenschutzgesetzen
  • Analyse nur der jüngsten Daten (14-28 Tage)
  • Keine Analyse der Medieninhalte (Bilder, Videos, …)

Hardware und Setup

Die Lösung wird auf portablen, autarken Laptops betrieben, oder in ein Touchscreen-Kiosk-Setup integriert, die beide einen optimierten Point-and-Click-Workflow nutzen.

Der Fokus liegt auf einfacher Bedienung mit minimaler Benutzerinteraktion, die sowohl den Einsatz durch nicht-technische Anwender ermöglicht, als auch die nötige Mobilität für einen flexiblen Einsatz bietet.

Die Lösung ist vollständig integriert und sofort einsatzbereit und vereint Datenextraktion und Reporterstellung zu einem Paket.

Integration, schnelles Deployment und Support

Ein schnelles und einfaches Deployment ist aufgrund von Kooperationen mit lokalen Technologiepartnern und Integratoren innerhalb weniger Wochen nach der Beschaffung möglich.

Weitere Informationen

Das T3K Deployment Team bietet Installation und Inbetriebnahme auch als Remote-Services an, sobald die nötige Hardware beim Kunden bereitsteht, bei Bedarf steht Ihnen das Team von T3K mit Rat und Tat zur Seite. Für reibungslose Integrationen kann T3K auch auf ein globales Netzwerk von Systemintegratoren zurückgreifen, oder aber mit bereits vertraglich gebundenen Integratoren zusammenarbeiten, um Kundenanforderungen bestmöglich zu erfüllen.

Kosteneffizienz und Flexibilität

LEAP:GeoID basiert auf einer bestehenden Lösung, die mehr Funktionen und Features enthält, wenn andere Profile freigeschaltet werden, welche dann für verschiedene Szenarien in Krankenhäusern, an Checkpoints, Flughäfen und Grenzübergängen eingesetzt werden können.

Vorteile

LEAP:GeoID

Einfach & benutzerfreundlich

Durch vollständige Optimierung und Automatisierung für die Nutzung durch technische Laien geeignet.

Breiterer Dateninput

Unsere Lösung stützt sich nicht nur auf Lokationsdaten, sondern auch auf weitere relevante Quellen.

14-28 Tage Zeitrahmen

Betrachtet man die Inkubationszeit des Virus von bis zu 14 Tagen, so stellt der Zeitrahmen von 28 Tagen sicher, dass ein relevanter Datenbereich erfasst wird.

Datenschutz

Analysierte Daten werden nicht länger als notwendig gespeichert und danach automatisch gelöscht

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Konkurrenzlösungen

Training

Andere Lösungen erfordern zumindest ein eintägiges Nutzertraining oder vorherige Kenntnisse der Tools.

Limitierter Dateninput

Andere Lösungen verarbeiten ausschließlich Lokations- und Netzbetreiberdaten, was deren Einsatzbereich einschränkt.

Ungenügender Zeitrahmen

Andere Lösungen schränken deren Datenerfassung üblicherweise auf 14 Tage ein, was angesichts der Inkubationszeit nicht lang genug ist.

Datenschutzbedenken

Andere Lösungen bieten keine robusten Strategien für den Umgang mit Datenaufbewahrung.